Aktuelle Meldungen:

28.01.2010: Wiener Rotes Kreuz: Arbeitgeber planen Nulllohnrunde: Dienst an Mitmenschen hat einen Wert - Betriebsversammlung im Februar

Kein Ergebnis brachten die gestrigen Kollektivvertragsverhandlungen für die Beschäftigten beim Wiener Roten Kreuz. Denn die Arbeitgeber zeigen sich zu keinerlei Erhöhung der Löhne und Gehälter im Jahr 2010 bereit. "Eine Nulllohnrunde kommt für uns nicht infrage. Die Beschäftigten leisten rund um die Uhr, sieben Tage die Woche wertvolle Arbeit", stellen die VerhandlerInnen der Gewerkschaft vida, Rudolf Wagner, und der Gewerkschaft GPA-djp, Reinhard Bödenauer, klar. weiter


09.01.2010: GPA-djp und vida zu FSW-Hacker: Auch Beschäftigte im Gesundheits- und Sozialbereich haben Rechte

Sozial- und Gesundheitsberufe: Lohnniveau liegt ein Fünftel unter Durchschnitt weiter


30.12.2009: Beschäftigte des Gesundheits- und Sozialbereiches machen mobil: Kundgebungen am 14. Jänner 2010 in Wien, Linz, Graz und Klagenfurt nach bislang ergebnislosen Kollektivvertragsverhandlungen

Die etwa 80.000 Beschäftigten des privaten Gesundheits- und Sozialbereiches machen Druck für einen angemessenen Kollektivvertragsabschluss. Die bisherigen Verhandlungen der Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier (GPA-djp) und der Gewerkschaft vida mit der Berufsvereinigung der Arbeitgeber im Gesundheits- und Sozialbereich (BAGS) blieben bislang ohne Ergebnis. weiter


22.12.2009: KV-Angebot für ArbeitnehmerInnen im Gesundheits- und Sozialbereich unannehmbar

BetriebsrätInnen beschließen öffentliche Protestkundgebungen in Linz, Graz und Wien für den 14.01.2010 weiter


21.12.2009: Betriebsvereinbarung zur SEG-Zulage in der SDW abgeschlossen

Dreieinhalb Jahre nach Gründung der SDW und damit dem Inkrafttreten des BAGS-Kollektivvertrages konnte endlich eine Betriebsvereinbarung zur Schmutz-, Erschwernis- und Gefahrenzulage abgeschlossen werden, obwohl diese von Anfang an verpflichtend gewesen wäre. Ein kleiner Schritt in die richtige Richtung, der vielen KollegInnen bei Vollzeit knapp unter € 150,-- brutto mehr im Monat bringen wird. Grund genug für uns, unsere Anstrengungen zu verstärken - dies zeigt nämlich, dass sich Zähigkeit und ein geschlossenes gemeinsames Vorgehen der Belegschaft auszahlen. Die Details zur Betriebsvereinbarung finden sich hier


03.12.2009: BAGS-KV: Verhandlungen für den Gesundheits- und Sozialbereich unterbrochen: BetriebsrätInnen beschließen bereits erste Aktionen

Die Kollektivvertragsverhandlungen für die rund 80.000 Beschäftigten im privaten Gesundheits- und Sozialbereich wurden gestern ergebnislos unterbrochen. Das Angebot einer Lohn- und Gehaltserhöhung unter der Inflationsrate (zwischen 0,00%! und 0,5%) verbanden die Arbeitgeber mit Forderungen zur Arbeitszeitflexibilisierung. Dieses "Angebot" ist für die ArbeitnehmerInnen völlig inakzeptabel. Die BetriebsrätInnen planen daher bereits bis zur nächsten Verhandlungsrunde am 21. Dezember betriebliche und überbetriebliche Aktionen in allen österreichischen Regionen, um die Beschäftigten und die Öffentlichkeit über den Verhandlungsstand und die Bedeutung dieses Kollektivvertrages zu informieren. weiter


28.11.2009: Drei Rechte, die uns zustehen!

Mehrstundenzuschläge, Dienstzettel und Informationsrechte des Betriebsrates - warum diese so wichtig sind? weiter


23.11.2009: Recht auf freie Meinungsäußerung gilt auch im Betrieb!

Aus gegebenem Anlass wollen wir hier eine Kurzauswahl jener Grundrechte darstellen, welche die Geschäftsführung bricht, indem sie KollegInnen unter Druck setzt, die von der Betriebsversammlung zur Durchsetzeung der Rechte der Beschäftigten beschlossenen Buttons nicht zu tragen. weiter


13.11.2009: GPA-djp-Katzian zu Pröll: An weiterem Konjunkturpaket führt kein Weg vorbei: Insbesondere Sozialbereich braucht dringend zusätzliche Mittel

"Es ist bemerkenswert, dass der Finanzminister bei Forderungen, die von Exponenten der Industrie und Finanzwirtschaft gestellt werden, niemals den Terminus von Bogen überspannen verwendet, bei Forderung, die unmittelbar Beschäftigteninteressen betreffen, reflexartig abwinkt. Alles ist möglich für die Wirtschaft, nichts geht mehr für die ArbeitnehmerInnen - dieser Eindruck entsteht zunehmend in der Öffentlichkeit", so der Vorsitzende der Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier (GPA-djp) Wolfgang Katzian zu heutigen Äußerungen von Finanzminister Josef Pröll. weiter


29.10.2009: Start der Kollektivvertragsverhandlungen für Gesundheits- und Sozialberufe: Kontinuität der Einkommensentwicklung für Zukunftsbereich absichern

Mit der Forderungsübergabe starteten gestern, den 28. Oktober, die Kollektivvertragsverhandlungen für die etwa 75.000 Beschäftigten im privaten Gesundheits- und Sozialbereich. Der Kollektivvertrag wird zwischen der Berufsvereinigung von ArbeitgeberInnen für Gesundheits- und Sozialberufe (BAGS) sowie den Gewerkschaften GPA-djp und vida verhandelt. weiter


22.10.2009: Wiener Pensionisten-Wohnheime: Nein zu einseitiger Arbeitszeitflexibilisierung - Verhandlungen zwischen vida und GPA-djp mit KWP-Geschäftsführung abgebrochen

Die seit Mai 2009 andauernden Verhandlungen zur Vereinheitlichung der Arbeitszeitbestimmungen für die über 3.000 Beschäftigten des Kuratoriums Wiener Pensionisten-Wohnhäuser (KWP) wurden gestern Nachmittag von der Arbeitgeberseite ergebnislos abgebrochen. Ziel war es, aus den drei bestehenden Betriebsvereinbarungen eine neue Betriebsvereinbarung zu gestalten, mit fairen und möglichst gleichen Regeln für alle MitarbeiterInnen. "Die Geschäftsführung des KWP wollte dieses Vorhaben allerdings dazu verwenden, um aus den drei Betriebsvereinbarungen die jeweils nachteiligsten Bestimmungen zusammenzusammeln und in der Folge auf alle Beschäftigten anzuwenden. Deshalb waren die Verhandlungen aufgrund der Arbeitgeberwünsche fast aussichtslos", heißt es von Seiten der Gewerkschaften vida und GPA-djp. weiter


20.10.2009: Katzian zu IV-Sorger: Industrie will Krisenkosten allein den ArbeitnehmerInnen aufbürden - Änderungen im Steuersystem sind dringend geboten

"Das heute von der Industriellenvereinigung präsentierte Konzept zum Schuldenabbau läuft allein darauf hinaus, dass praktisch nur die Gruppe der unselbständig Erwerbstätigen die Kosten der Krisenbewältigung zu tragen haben. Bloße verbale Bekenntnisse der Industrie zu einem Beitrag zur Krisenbewältigung sind zu wenig", kritisiert der Vorsitzende der Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier, (GPA-djp), Wolfgang Katzian. weiter


02.10.2009: Was kostet dich eine Nulllohnrunde?

In Anbetracht der Forderungen der Wirtschaft nach einer Nulllohnrunde, welcher sich mittlerweile sogar Teile der öffentlichen Hand angeschlossen haben (für die Landesbediensteten in Salzburg etwa wurde eine solche bereits vereinbart), müssen wir jetzt damit beginnen, eine solche mögliche Forderung im Sozial- und Gesundheitsbereich abzuwehren. Die Abschlüsse zum BAGS-Kollektivvertrag lagen in den letzten Jahren nämlich immer zwischen 0,05 und 0,1% über jenen der öffentlichen Hand. Und eine Nulllohnrunde kostet uns Beschäftigte innerhalb von 10 Jahren schnell einmal mindestens 7.000 Euro oder noch weit mehr. Ein guter Grund gerade jetzt Gewerkschaftsmitglied zu werden! Was genau dich eine Nulllohnrunde kostet kannst du hier berechnen.

31.07.2009: GPA-djp-Frauen: Armutsbekämpfung ist konkrete Frauenpolitik. Sparen bei den Ärmsten trifft Frauen überproportional

"Es ist ein Faktum, dass Frauen überproportional stark von Armut bedroht sind. Gleichzeitig sind sie bei den Spitzeneinkommen und Vermögen unterrepräsentiert. Eine erfolgreiche Politik für Frauen muss daher die gerechte Verteilung der Ressourcen in den Mittelpunkt stellen", fordert die Bundesfrauenvorsitzende der Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier (GPA-djp), Ilse Fetik. weiter


17.07.2009: Älter und gemobbt

Auch wenn es im hier wiedergegebenen Artikel aus Arbeit&Wirtschaft 12/2008 scheinbar um Mobbing im Allgemeinen sowie insbes. um betroffene ältere Beschäftigte in Vorarlberg geht, enthält er doch auch eine Reihe zentraler Lehren für den Soozial- und Gesundheitsbereich. Grund genug, dass wir diesen unseren KollegInnen nicht vorenthalten wollen. weiter


29.06.2009: GPA-djp und vida Initiative für Sozialmilliarde wird vom Parlament behandelt: Arbeitsplätze schaffen und Leistungen im Gesundheits- und Sozialbereich sichern

Die Initiative "Soziale Arbeit ist mehr wert!" der Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier (GPA-djp) und der Gewerkschaft vida wurde letzte Woche im Petitionsausschuss erstmals vom Parlament behandelt. Die Initiative wurde an die zuständigen Ministerien zur Stellungnahme weiter geleitet. Im Herbst soll es eine parlamentarische Enquete unter Einbeziehung von ExpertInnen, BetriebsrätInnen und den Soziallandesräten geben. Die Initiative, die von mehr als 22.000 Menschen unterzeichnet wurde, fordert eine zusätzliche Milliarde Euro zur finanziellen Stärkung der Gesundheits- und Sozialdienste in Österreich. weiter


20.05.2009: 22.669 Unterschriften für eine Sozialmilliarde: GPA-djp und vida übergeben Unterschriften an Nationalratspräsidentin Prammer

Die Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier (GPA-djp) und die Gewerkschaft vida überreichten heute im Parlament der Präsidentin des österreichischen Nationalrates, Barbara Prammer 22.669 Unterschriften, welche die Gewerkschaften im Rahmen einer Aktionswoche im April gesammelt hatten. Die Initiative fordert eine zusätzliche Milliarde Euro zur finanziellen Stärkung der Gesundheits- und Sozialdienste in Österreich. weiter


05.05.2009: Bilder von der Aktion der Belegschaft der SDW am 1. Mai 2009 weiter

Vor der Bühne 1